Welche Aussichten bietet die Verarbeitung von Kopfsteinpflaster zu Industriesand?
1.Je wirtschaftlich entwickelter ein Land ist, desto strenger werden die Verbote und Beschränkungen für den Flusssandabbau. Kunstsand ist der Trend der Zukunft und in Industrieländern bereits zur Norm geworden.
Südkorea: Der Flusssandabbau wurde vor etwa 30 Jahren schrittweise eingestellt.
Spanien: Wie im übrigen Europa ist der Flusssandabbau verboten, mit Ausnahme des Hochwasserschutzes oder der Reparatur von Sturmschäden an Stränden. Der Bergbau in trockenen Flussbetten ist jedoch gestattet.
Europa: Alev Somer von der European Aggregates Association wies darauf hin, dass, obwohl Europa über 38 % der weltweiten Sand- und Kiesverarbeitungskapazität verfügt, nur sehr wenig davon aus dem Flussbergbau stammt, abgesehen von Zwecken des Hochwasserschutzes. Nur in den Niederlanden, wo die Ressourcen an Land knapp sind, ist großflächiger Flussabbau für die Flussschifffahrt und den Hochwasserschutz erlaubt. Im Rahmen der Biodiversitätsstrategie 2030 wird der Qualität des Flusswassers in der Öffentlichkeit zunehmend Aufmerksamkeit geschenkt, mit dem Ziel, 25.000 Kilometer frei fließende Flüsse wiederherzustellen.
Vereinigtes Königreich: Der Sandabbau in Flüssen ist nicht mehr gestattet, mit Ausnahme von Baggerarbeiten zur Erhöhung des Flussflusses und zur Verhinderung von Überschwemmungen.
Derzeit stammt der größte Teil des Sandes aus Flussbaggerungen, die auch in Zukunft die gängige Methode zur Sandgewinnung aus Flüssen bleiben werden. Doch angesichts des gesellschaftlichen Fortschritts und der wachsenden Investitionen in den Infrastrukturbau kann Sand aus Flussbaggerungen allein den steigenden Bedarf nicht decken. Daher wird der zukünftige Sandmarkt auf der Entwicklung der Sandindustrie basieren und die Verarbeitung von Kopfsteinpflaster zu Sand wird ein großes Potenzial haben.
2. Inländisches Marktumfeld
In den letzten Jahren hat China dem Umweltschutz eine größere Bedeutung beigemessen und die Umweltpolitik kontinuierlich gestärkt. Der illegale private Sandabbau ist nun strengstens verboten. Der auf dem Inlandsmarkt legal gelieferte Sand hat zwei Quellen:
Erstens: Sand, der in genehmigten Gebieten, während zulässiger Zeiträume und innerhalb regulierter Quoten abgebaut wird;
Zweitens Sand aus Fluss- und Wasserstraßenbaggerungen, bestimmt durch den tatsächlichen Zustand von Flüssen, Wasserstraßen und Stauseen als zusätzliche Quelle.
Es zeigt sich, dass der heimische Sandabbau einer strengen Regulierung unterliegt und die Versorgung mit Natursand nicht ausreicht, um den raschen Ausbau der Infrastruktur zu unterstützen. Somit wird die Sandindustrie, einschließlich der Kopfsteinsandproduktion, zum Hauptlieferanten auf dem Sand- und Kiesmarkt, während Natursand nur noch als Ergänzung dienen wird.





